Aperture 3 Bildverwaltung von Apple
Die nun dritte Version von Aperture wurde stark erweitert. Dabei wurden Funktionen die auch schon aus iPhoto bekannt sind übernommen. Unter anderem wurde eine Gesichtserkennung, die Ermittlung von Ortsangaben aus den GPS-Daten und eine verbesserte Navigation durch den Fotobestand eingefügt. Wichtig für jeden Fotografen ist die ansprechende Präsentation seiner Arbeiten, hier verfügt Aperture 3 über neue Slideshows in denen Fotos mit Ton, Text und sogar HD-Videos kombiniert werden.
Dies ist nur ein Bruchteil der Neuerungen, insgesamt sind über 200 neue Funktionen dazugekommen.
Funktion “Gesichter”
Diese Funktion findet Gesichter automatisch in den Fotos. Den einzelnen Gesichtern können personalisiert werden und Aperture sucht weitere Bilder die zur entsprechenden Person passen. Erkannte aber noch nicht personalisierte Gesichter werden in einem neuen Bereich gesammelt und können später mit einem Namen versehen werden.
Funktion “Orte”
Liegen in den Bildern Koordinaten über den Aufnahmeort vor, wandelt Aperture diese in Ortsnamen um. Für die bessere Übersicht werden diese Orte auf einer Karte angezeigt. So können Fotos schnell einer ganzen Region gefunden werden. Möglich ist auch das Einlesen von GPS-Daten anderer Quellen z.B. iPhone Tracking-Apps und Anzeige der Foto-Route. Ein ideales Reisetagebuch in Fotos.
Aufnahmen die noch ohne Koordinaten vorliegen werden von Hand in der Karte auf den Aufnahmeort positioniert und die Koordinaten automatisch in die Meta-Daten gespeichert. Ähnlich ist die Verfahrensweise bei der Berichtigung von Aufnahmeorten. Einfach das Foto auf den richtigen Aufnahmeort verschieben, die Speicherung der neuen Koordinaten übernimmt Aperture.
Funktion “Pinsel”
Die neuen Pinsel können präziser angewendet werden. Zur Verfügung stehen 15 “Schnell-Pinsel-Funktionen” für
- Abwedeln
- Nachbelichten
- Scharfzeichnen
- Weichzeichnen
Als Besonderheit dabei ist, Aperture kommt ohne Ebenen oder Masken aus. Kanten werden automatisch erkannt und müssen nicht erst aufwendig festgelegt werden. Eine weitere Arbeitserleichterung sind die vorhandenen Korrekturvoreinstellungen. Aber auch benutzerdefinierte Korrekturen können angewendet werden, egal ob diese selbst erstellt oder von anderen Fotografen importiert wurden.
Bildschirmdarstellung verbessert
Für die bessere Sichtung und Anpassung der Fotos wird nun der komplette Bildschirm ausgenutzt. Die nicht benötigten Bearbeitungselemente werden ausgeblendet. Dies funktioniert sowohl beim hineinzoomen um Details zu erkennen, vergleichen von Bildern oder der Sichtung von Videos.
Präsentation
Bei der Erstellung von Slideshows können Fotos, Ton, Text und GHD-Videos miteinander kombiniert werden. Es wurden die Themen von iPhoto übernommen und die Themen Fläche und Fotokanten neu eingefügt. Zwischen den einzelnen Medien können Überblendungen mit Zeitvorgaben eingefügt werden.
Wer sich für eines der Themen entscheidet erhält eine Vorlage die Hintergrund, Farbe, Rahmen und Texte einheitlich festlegt.
Die fertigen Slidshows werden dann in iTunes importiert und können auf dem iPhone oder iPod touch mobil vorgeführt werden. Aperture 3 unterstützt auch die Veröffentlichung der Fotos auf Facebook und Flickr.
Fotoverwaltung
Wichtige Neuerungen gerade für die Fotoverwaltung sind:
- Suche nach Foto-Benutzung. Unterscheidung nach exportiert, gemailt, ausgedruckt als Einzelbild oder in einem Buch.
- Suche nach Fotos mit Audio-Files
- Suche nach Orten
- Suche nach Gesichtern
- Suche nach Fotos die mit einem externen Editor oder Plug-in bearbeitet wurden
- Suche innerhalb der vergebenen Labels. Aperture stellt farbliche Labels zum taggen der Fotos zur Verfügung.
- Suche nach unterschiedlichen Datei-Formaten.
- Suche nach Text in den Meta-Daten.
Leider ist diese herausragende Software nur für das Betriebssystem Mac OS erhältlich und Windows sowie Linuxianer müssen draußen bleiben.
Weitere Details siehe: Aperture-Datenblatt




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